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Saathain
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Das 516 Einwohner zĂ€hlende Saathain ist ein Ortsteil der Gemeinde Röderland im sĂŒdbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster.cite-ref-2[2]cite-ref-ortsteilseite-saathain-3-0[3] Er befindet sich rechtsseitig der MĂŒndung der GroĂen Röder in die Schwarze Elster an der sĂŒdlichen Grenze zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft.
Die erste urkundliche ErwĂ€hnung des Dorfes ist fĂŒr das Jahr 1140 in einem Vertrag des Bischofs Udo von Naumburg mit dem Markgrafen Konrad von MeiĂen nachgewiesen. Durch die Ansiedlung mehrerer Puppenspielerfamilien im 19. Jahrhundert gilt Saathain als eine Wiege des sĂ€chsischen Wandermarionettentheaters. Am 26. Oktober 2003 bildete Saathain mit den umliegenden Dörfern Haida, Prösen, Reichenhain, Stolzenhain, Wainsdorf und WĂŒrdenhain die Gemeinde Röderland.cite-ref-4[4] Das einstige Saathainer Rittergut ist mit zahlreichen Konzerten und Ausstellungen eines der kulturellen Zentren der Gemeinde und des Landkreises Elbe-Elster. Auf dem GelĂ€nde befindet sich unter anderem ein Rosengarten mit etwa 5000 Rosenstöcken, eine aus dem Jahr 1629 stammende Gutskirche sowie ein auf den Grundmauern des 1945 zerstörten Saathainer Schlosses errichtetes Sommer-CafĂ©.
Contents
âą Geographie
âą Geologie
âą Klima
âą Geschichte
âą Politik
âą Vereinsleben
âą Bildung
âą Medien
âą Literatur
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Geographie
Geografische Lage und Naturraum
Saathain liegt im Norden der Gemeinde Röderland, rechtsseitig der MĂŒndung der GroĂen Röder in die Schwarze Elster an der sĂŒdlichen Grenze zum Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft, der ein 484 Quadratkilometer groĂes Gebiet im Landkreis Elbe-Elster und im Landkreis Oberspreewald-Lausitz umfasst.cite-ref-5[5]cite-ref-6[6] Der Ort ist vom etwa 6011 Hektar groĂen Landschaftsschutzgebiet Elsteraue umgeben, das in drei ökologische Raumeinheiten aufgeteilt ist, wobei das Teilgebiet Elsteraue II Saathain einschlieĂt. Einer der Schutzzwecke des Landschaftsschutzgebietes ist âdie Erhaltung des Gebietes wegen seiner besonderen Bedeutung fĂŒr die naturnahe Erholung im Bereich des Kurortes Bad Liebenwerda.âcite-ref-7[7]
Der Verwaltungssitz der Gemeinde Röderland, Prösen, befindet sich etwa fĂŒnf Kilometer sĂŒdöstlich des Dorfes.
Geologie
Saathain befindet sich im Breslau-Magdeburger Urstromtal, das wenige Kilometer östlich in der Niederung des Schradens zwischen Elsterwerda und Merzdorf mit sieben Kilometer Breite seine engste Stelle erreicht und dann nach Nordwesten schwenkt. Das heutige Landschaftsbild ist maĂgeblich von der vorletzten Eiszeit geprĂ€gt. Eine mehrere hundert Meter mĂ€chtige Schicht Sand und Kies bedeckt das kristalline Grundgebirge, das Teil der Saxothuringischen Zone des variszischen Grundgebirges ist.cite-ref-8[8]cite-ref-der-schraden-9-0[9]
Klima
Saathain liegt mit seinem humiden Klima in der kĂŒhl-gemĂ€Ăigten Klimazone, jedoch ist ein Ăbergang zum Kontinentalklima spĂŒrbar. Die nĂ€chsten Wetterstationen befinden sich in Richtung Nordosten in Doberlug-Kirchhain, westlich in Torgau und sĂŒdlich in Oschatz und Dresden.
Der Monat mit den geringsten NiederschlÀgen ist der Februar, der niederschlagsreichste der Juli. Die mittlere jÀhrliche Lufttemperatur betrÀgt an der etwa 20 Kilometer nördlich gelegenen Wetterstation Doberlug-Kirchhain 8,5 °C. Der Unterschied zwischen dem kÀltesten Monat Januar und dem wÀrmsten Monat Juli betrÀgt 18,4 °C.cite-ref-10[10]
Geschichte
Siehe auch
:
Schloss Saathain
Etymologie und erste urkundliche ErwÀhnung
Die erste urkundliche ErwĂ€hnung ist fĂŒr das Jahr 1140 in einem Vertrag des Bischofs Udo von Naumburg mit dem Markgrafen Konrad von MeiĂen nachgewiesen. Saathain hieĂ zu dieser Zeit castrum Sathim (lat. befestigter Ort). Wahrscheinlich war Saathain Grenzfeste des zum Naumburger Besitz gehörenden Burgwards Strehla. SpĂ€tere Namensformen waren:
âą 1197 (Uuernherus de) Satem
âą 1199, 1210, 1221/22 (Wernerus de) Satem, Satim
âą 1261 (Thymo de) Sathem
âą 1285 Sathim
âą 1289 Saten
âą 1244, 1328 Satyn
âą 1353 zcu dem Saten
âą 1384 Sathan
âą 1397 Sathen
âą 1419 Sathan
âą 1542 uffm Sattan
âą 1555 Sathaynn, Sathan, Sahann
âą 1575 Sathayn
Möglich ist, dass das castrum Sathim auf einer slawischen Siedlung oder Befestigungsanlage entstand. Der Name könnte vom slawischen Zatyme (Ort Hinter dem Sumpf) oder aus dem obersorbischen tymjo, tymjenja (Sumpf, Quellsumpf, Quelle) abgeleitet sein. Anhand der Namensformen kann man jedoch auch auf den deutschen Namen SÄtheim schlieĂen. Dazu kommen weitere Deutungen in Betracht, so könnte das Grundwort zum Beispiel aus dem OstfĂ€lischen ĂŒbertragen worden sein und damit die Saat, das SĂ€en, den Samen, das geerntete Getreide, oder auch das mit Getreide bewachsene Land, das Saatfeld oder ein StĂŒck Saatland gemeint sein.
Zu beachten ist, dass die benachbarten Elsterburgen in WahrenbrĂŒck, WĂŒrdenhain, Liebenwerda, MĂŒckenberg, und Elsterwerda deutsche Namen tragen. Auch die Form Dorf am Saatland, -feld ist denkbar. Weiterhin ist eine Ableitung vom mittelniederdeutschen SÄt, sate oder mittelhochdeutschen sÄze fĂŒr Stelle der Niederlassung, Sitz, Wohnsitz, friedlicher, ruhiger Ort möglich.cite-ref-die-ortsnamen-des-kreises-bad-liebenwerda-11-0[11] Die Namensgebung Saathain erfolgte erst 1843.
Vom SpÀtmittelalter bis zum KursÀchsischen Bauernaufstand
Saathain hatte eine der Ă€ltesten Wehranlagen an der Schwarzen Elster. Die Burg diente der Sicherung des FlussĂŒbergangs an der unweit gelegenen EinmĂŒndung der GroĂen Röder, die gleichzeitig die Grenze zum benachbarten Gau Nizizi darstellte sowie wohl auch dem Schutz und der Kontrolle der parallel zur Schwarzen Elster verlaufenden Heer- und HandelsstraĂen. Nur etwa einen Kilometer flussabwĂ€rts befand sich auf der gegenĂŒberliegenden Seite der MĂŒndung die befestigte Anlage des in der Mitte des 15. Jahrhunderts zerstörten Schlosses von WĂŒrdenhain. Zur Herrschaft Saathain zĂ€hlten neben Saathain auch die Orte Stolzenhain, Schweinfurth, Reppis, Gröditz und das 1935 in Kröbeln eingemeindete MĂŒhldorf. Die Burg gehörte bis Mitte des 14. Jahrhunderts als Reichslehen dem Stift zu Naumburg. 1274 ĂŒberlieĂ Bischof Meinherr von Naumburg das Schloss Saathain Heinrich dem Erlauchten auf Lebenszeit. Zwei Jahre spĂ€ter wurde die Belehnung auch auf Heinrichs Sohn Friedrich Clem und dessen Nachkommen ausgedehnt.cite-ref-12[12]cite-ref-13[13]
Ab 1348 war in Saathain das Adelsgeschlecht derer von Köckritz ansĂ€ssig. Die Köckritze blieben bis 1475 in Saathain und es folgten ihnen die Schleinitze. Das meiĂnische Adelsgeschlecht besaĂ zu dieser Zeit auch die etwa zwanzig Kilometer östlich gelegene Herrschaft MĂŒckenberg, die ĂŒber den sogenannten Schleinitzweg mit Saathain verbunden war. Dieses Adelsgeschlecht, deren meiĂnische Linie mit dem Tod des Hermann Otto von Schleinitz 1891 erlosch, blieb dort bis 1716 ansĂ€ssig. In jenem Jahr erwarb der kursĂ€chsische Oberhofmarschall Freiherr Woldemar von Löwendal, der einst unter Einflussnahme der GrĂ€fin Cosel nach Sachsen gekommen war und der 1708 schon die östlich angrenzende Herrschaft Elsterwerda erworben hatte, die Herrschaften Saathain und MĂŒckenberg.cite-ref-der-schraden-s151-155-14-0[14] 1777 kam Saathain in den alleinigen Besitz des sĂ€chsischen Kabinettsministers Detlev Carl von Einsiedel. Sein Vater Johann George von Einsiedel hatte es 1748 von der Witwe Löwendals erworben.
Ende August 1790 kam es auch im GrĂ€flich Einsiedelschen Saathain zu Auswirkungen des KursĂ€chsischen Bauernaufstandes, der einen Monat zuvor bei Waldheim und Wechselburg seinen Anfang genommen hatte und in der Lommatzscher Pflege bald mit Gewalt losbrach. Dabei forderten die aufrĂŒhrerischen, meist mit Sensen, Mistgabeln und Beilen bewaffneten Bauern unter anderem die Auflösung der Frondienste und Zinsen. Auch ein Teil der Saathainer Bauern erhob sich und wollte den zu diesem Zeitpunkt in seiner Funktion als Minister in Bautzen weilenden Grafen von Einsiedel vorladen, der die Gerichtsherrschaft ĂŒber sie ausĂŒbte. Die Unruhen wurden allerdings kurze Zeit spĂ€ter durch ein Kommando Dragoner, das vier Saathainer Bauern verhaftete und in Ketten gefesselt nach Dresden brachte, niedergeschlagen. Der GroĂenhainer Amtmann, der zunĂ€chst selbst nach Saathain gekommen war, um die aufrĂŒhrerischen Bauern zu besĂ€nftigen, meldete bereits am 4. September 1790 Ruhe im Amt GroĂenhain, wo die Unruhen neben der Herrschaft Saathain unter anderem auch in den Herrschaften Frauenhain und Zabeltitz mit ihren dazugehörigen Gemeinden aufgeflammt waren.cite-ref-15[15]cite-ref-geschichte-sachsens-16-0[16]cite-ref-17[17]
Vom Wiener Kongress bis zum Zweiten Weltkrieg
Die Ablösung der Frondienste in Saathain erfolgte im Jahre 1821, als der Ort zum preuĂischen Staatsgebiet gehörte; 1815 waren Saathain und weitere Teile des Amtes GroĂenhain nach den Befreiungskriegen infolge der Bestimmungen des Wiener Kongresses vom Königreich Sachsen an das Königreich PreuĂen angegliedert worden und gehörten seither zur preuĂischen Provinz Sachsen. Mit Schweinfurth, Reppis und Gröditz verblieben allerdings einige Teile des einstigen Saathainer Herrschaftsgebietes bei Sachsen. Das 1834 noch 260 Einwohner zĂ€hlende Gröditz entwickelte sich dank seiner verkehrsgĂŒnstigen Lage und des 1779 durch Detlef Carl von Einsiedel gegrĂŒndeten Stahlwerks zu einer Stadt mit heute etwa 7500 Einwohnern.cite-ref-18[18]
Im Jahr 1852 begannen im wenige Kilometer flussabwĂ€rts gelegenen Zeischa Bauarbeiten zur Regulierung der Schwarzen Elster. Der Fluss, der bis dahin aus zahlreichen FlieĂen bestand, erhielt bis 1861 sein heutiges Bett und wurde eingedeicht. Die Röder, die vorher einige hundert Meter hinter dem Saathainer Schloss mĂŒndete, wurde in das alte Elsterbett geleitet, das als Alte Röder bekannt ist, und mĂŒndete am Prieschkaer GĂ€nsewinkel in den neuen Flusslauf der Schwarzen Elster.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]cite-ref-matthies-r-der-65-21-0[21]
Etwa zur gleichen Zeit begann in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts die Industrialisierung der Region um Saathain. Den Ort selbst, in dem die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle blieb, betraf diese Entwicklung indirekt. Der Fischfang in den FlĂŒssen Röder und Schwarze Elster wurde durch die zunehmende Verunreinigung, welche die neuentstandenen Industriebetriebe, wie das Zellstoffwerk in Gröditz, verursachten, weitgehend unmöglich gemacht. Viele Bewohner des Dorfes fanden auĂerhalb Saathains Arbeit, Gewerbetreibende und Politiker bemĂŒhten sich deshalb, dieser Entwicklung Rechnung zu tragen. Am 18. Dezember 1908 wurde auf ihre Initiative hin in der Liebenwerdaer GaststĂ€tte WeiĂes RoĂ die genossenschaftlich organisierte Elektrische Ăberlandzentrale Kreis Liebenwerda und Umgebung gegrĂŒndet. Den Saathainer Gutsbesitzer Otto Bormann wĂ€hlte man zum Vorsitzenden des Vorstands. Wenige Jahre spĂ€ter erfolgte der Bau der ersten 110-kV-Leitung in Europa, die das Lauchhammerwerk mit den Stahlwerken in Gröditz und Riesa verbinden sollte. Sie nahm am 21. Januar 1912 den Betrieb auf. Am Gröditzer Schalthaus wurde eine 15-kV-Leitung ĂŒber Prösen nach Stolzenhain abgezweigt, das damit am 25. Juni 1912 als erste Gemeinde im Kreis Liebenwerda elektrischen Strom erhielt. Von dort aus wurden Kabel weiter in die Orte der Umgebung verlegt; damit erhielt auch Saathain noch im gleichen Jahr einen Stromanschluss.cite-ref-22[22]cite-ref-23[23]cite-ref-24[24]
Vier Jahre spĂ€ter erfolgte die Regulierung der GroĂen Röder durch die Röderregulierungsgenossenschaft Saathain. FĂŒr die Bauarbeiten wurden gröĂtenteils Kriegsgefangene eingesetzt. Der Fluss mĂŒndet seitdem wieder unweit von Saathain und WĂŒrdenhain in die Schwarze Elster.cite-ref-elsterbr-cke-25-0[25]cite-ref-26[26]
Im Zweiten Weltkrieg blieb der Ort von unmittelbaren Kampfhandlungen verschont. Dennoch gingen die NS-Zeit und der Krieg nicht spurlos an Saathain vorĂŒber. Der im September 1934 neu ins Amt eingefĂŒhrte Saathainer Pastor Wolfgang Bastian ĂŒbernahm von seinem AmtsvorgĂ€nger einen schon lĂ€nger wĂ€hrenden Streit mit einem Kantor, der eine ZusatzvergĂŒtung verlangte, was der Gemeinde-Kirchen-Rat ablehnte. Die Auseinandersetzung endete damit, dass der Pfarrer bei den Behörden denunziert und von den Kirchenbehörden gemahnt wurde. Nach einer weiteren Denunzierung wurde der Pfarrer im MĂ€rz 1942 verhaftet und kam bei den Verhören durch die Gestapo in Torgau ums Leben.cite-ref-bastian-pfarrer-297-306-27-0[27]cite-ref-amtsblatt-5-2006-s8f-28-0[28]
Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die ElsterbrĂŒcke am 22. April 1945 zerstört, um den Einmarsch der vorrĂŒckenden Truppen der Ersten Ukrainischen Front der Roten Armee zu verhindern. In diesen Tagen kam es durch einen vorsĂ€tzlich gelegten Brand zur Zerstörung des Saathainer Schlosses, bei dem unter anderem auch das umfangreiche Archiv mit historischen Aufzeichnungen und Akten, die im Schloss eingelagerten KunstschĂ€tze sowie die alten KirchenbĂŒcher der Nachbarorte WĂŒrdenhain (mit den Eintragungen von Taufen, Trauungen und Beerdigungen der Jahre 1655 bis 1812) und Stolzenhain den Flammen zum Opfer fielen.
Von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart
Der 587 Hektar umfassende Grundbesitz des zum Schloss gehörenden Rittergutes wurde im Rahmen der Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone aufgeteilt. Dabei entfielen 489,91 Hektar auf insgesamt 281 Personen in den umliegenden Gemeinden Haida (72,83 ha), Reichenhain (124,80 ha), Saathain (181,33 ha), Stolzenhain (30,11 ha), WĂŒrdenhain (78,80 ha) und Kröbeln (2,04 ha). Die zerstörte ElsterbrĂŒcke wurde nach dem Krieg durch einen Neubau ersetzt, der in den Jahren 2003 und 2004 aufgrund erheblicher SchĂ€den erneuert wurde.cite-ref-29[29]
In der Deutschen Demokratischen Republik gehörte Saathain bis zu dessen Auflösung im Jahr 1952 zum Land Sachsen-Anhalt, nach der GrĂŒndung der Bezirke bis zur Wiedervereinigung im Jahr 1990 zum Bezirk Cottbus.
GeprĂ€gt wurde der Ort in dieser Zeit durch das Wirken des Saathainer BĂŒrgermeisters Heinz DreiĂig, der dieses Amt 1951 ĂŒbernommen hatte und es bis 1990 behielt. 1955 wurde zunĂ€chst mit dem Ausbau der FriedensstraĂe begonnen. Weitere Verbesserungen der Infrastruktur folgten spĂ€ter. Es entstand eine Sportplatzanlage mit Kegelbahn und FreilichtbĂŒhne. Das 1837 errichtete alte Schulhaus wurde zu einem Gemeindehaus mit Schwesternstation und Arztzimmer umgebaut. Nach der Auflösung der Dorfschule 1975 wurde im Jahr darauf im 1922 erbauten zweiten Schulhaus eine Konsumverkaufsstelle eingerichtet. Die Schlossruine wurde in eine Terrasse, der alte Gutspark in einen Rosengarten umgestaltet. An der Kirche wurden umfangreiche SanierungsmaĂnahmen in Angriff genommen. Das Deutsche Nationalkomitee fĂŒr Denkmalschutz verlieh Heinz DreiĂig 1991 fĂŒr seine Verdienste den Deutschen Preis fĂŒr Denkmalschutz. Dieser seit 1977 verliehene Preis, die höchste Auszeichnung auf diesem Gebiet in Deutschland, âgilt Persönlichkeiten und Personengruppen, die sich ehrenamtlich dem Schutz, der Pflege und der dauerhaften Erhaltung des baukulturellen und archĂ€ologischen Erbes widmen. Die Leistungen sollen in der Regel langfristig angelegt sein und in ihrer Bedeutung weit ĂŒber sonst ĂŒbliches BĂŒrgerengagement hinausgehen.âcite-ref-30[30]
Nach der politischen Wende kam es am 15. Januar 1992 zunĂ€chst zur Bildung des Amtes Röderland, das aus den Gemeinden Saathain und den umliegenden Dörfern Prösen, Reichenhain, Stolzenhain, Wainsdorf und Haida mit dem Ortsteil WĂŒrdenhain bestand. Am 26. Oktober 2003 folgte im Zuge der Gemeindegebietsreform im Land Brandenburg der Zusammenschluss der amtsangehörigen Dörfer zur amtsfreien Gemeinde Röderland.cite-ref-hgv-2008-31-0[31]cite-ref-wende-extra-32-0[32] Die Ortsteile der Gemeinde gehörten bis zur Kreisgebietsreform in Brandenburg im Jahr 1993 zum Landkreis Bad Liebenwerda, der am 6. Dezember 1993 mit den Landkreisen Herzberg und Finsterwalde in den Landkreis Elbe-Elster einging.
Im Zuge der Dorferneuerung in den 1990er Jahren wurde die Infrastruktur des Ortes, wie StraĂen und Gehwege, die RĂ€umlichkeiten fĂŒr Kindergarten sowie der Jugendclub weitgehend modernisiert. AuĂerdem konnte im Juli 2001 die Rekonstruktion des Saathainer Gutes abgeschlossen werden, das noch bis zur Wende durch die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG) landwirtschaftlich genutzt wurde.
Bevölkerungsentwicklung
Im Jahr 1486 wurden in Saathain 14 GĂ€rtner gezĂ€hltcite-ref-33[33], 1575 waren es 14 HĂŒfner und 15 GĂ€rtner. 1835 zĂ€hlte das Dorf 63 WohnhĂ€user mit 412 Einwohnern. An Vieh wurden 27 Pferde, 237 StĂŒck Rindvieh, 600 Schafe, 12 Ziegen und 109 Schweine gezĂ€hlt.cite-ref-34[34] Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Einwohnerzahl Saathains durch den Zuzug von Vertriebenen im Jahr 1946 bis auf 790. Sie erreichte damit ihren Höchststand. Bis 2010 sank die Zahl auf 535.
| Jahr | Einwohner | | Jahr | Einwohner | | Jahr | Einwohner | | Jahr | Einwohner | | Jahr | Einwohner |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1875 | 400 | | 1946 | 790 | | 1989 | 577 | | 1995 | 569 | | 2001 | 606 |
| 1890 | 460 | | 1950 | 784 | | 1990 | 576 | | 1996 | 575 | | 2002 | 595 |
| 1910 | 500 | | 1964 | 656 | | 1991 | 570 | | 1997 | 603 | | 2009 | 535 [ 3 ] |
| 1925 | 565 | | 1971 | 622 | | 1992 | 563 | | 1998 | 615 | | 2010 | 547 [ 36 ] |
| 1933 | 532 | | 1981 | 580 | | 1993 | 561 | | 1999 | 604 | | 2013 | 516 |
| 1939 | 573 | | 1985 | 588 | | 1994 | 567 | | 2000 | 605 | | | |
Politik
Ortsteilvertretung
Seit dem Zusammenschluss von Saathain mit den umliegenden Dörfern Haida, Prösen, Reichenhain, Stolzenhain, Wainsdorf und WĂŒrdenhain am 26. Oktober 2003 ist der Ort ein Ortsteil der Gemeinde Röderland. Vertreten wird Saathain nach der Hauptsatzung der Gemeinde durch den Ortsvorsteher und einen dreiköpfigen Ortsbeirat.cite-ref-satzung-r-derland-37-0[37]
Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten
Kulturelle Veranstaltungen
Das einstige Saathainer Gut ist mit den zahlreichen Konzerten und Ausstellungen eines der kulturellen Zentren der Gemeinde und des Landkreises Elbe-Elster. Seit Mai 2006 wird angeboten, sich in der historischen Fachwerkkirche standesamtlich trauen zu lassen.
Seit 1953 kommt am Ostersonntag auf dem Sportplatz des Ortes der Osterhase zu Besuch. Meist von weiteren Artgenossen begleitet, verteilt er SĂŒĂigkeiten und Ostereier an die zahlreich erscheinenden Kinder.
Ein weiterer Höhepunkt ist das Sportfest im Juli.
Vereinsleben
Seit 1920 gibt es den Sportverein SG Röder 20. 1949 wurde der Klub in BSG Traktor Saathain umbenannt. Nach der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten erfolgte 1992 die RĂŒckbenennung. Neben der Sparte FuĂball, deren erste Mannschaft gegenwĂ€rtig (2010) in der 1. Kreisklasse spielt, gibt es die Abteilungen Kegeln, Volleyball und Gymnastik.cite-ref-40[40]
Ein weiterer aktiver Verein ist der 1996 gegrĂŒndete Förderverein Gut Saathain e. V. Der zunĂ€chst als Kirche, Park und Rosengarten Saathain e. V. gegrĂŒndete Verein erhielt seinen Namen im Jahre 2008. Die gegenwĂ€rtig (2010) etwa 30 Mitglieder bemĂŒhen sich um die komplexe Förderung, den Erhalt und die Entwicklung des einstigen Gutes Saathain als Kulturzentrum.cite-ref-41[41]
Die Freiwillige Feuerwehr des Ortes wurde 1934 gegrĂŒndet und sorgt seitdem fĂŒr den Brandschutz und die allgemeine Hilfe. Das von 1957 bis 1959 errichtete Feuerwehrhaus befindet sich gegenĂŒber der einstigen Dorfschule am Abzweig nach Neusaathain.cite-ref-amt-schradenland-42-0[42] Ausgestattet ist die Feuerwehr gegenwĂ€rtig (2010) mit einem Löschgruppenfahrzeug 8 (kurz: LF 8).cite-ref-43[43]
SehenswĂŒrdigkeiten
Der Ort hat einige BaudenkmÀler, die in die Denkmalliste des Landes Brandenburg aufgenommen wurden.cite-ref-dl-bb-ee-44-0[44]
Der Park des einstigen Saathainer Schlosses wurde ab 1972 in einen Rosengarten mit etwa 5000 Rosenstöcken und mehr als 70 Rosenarten umgewandelt. Die Ruine des Schlosses wurde zu einer Terrasse umgestaltet, auf der sich ein Sommer-CafĂ© befindet und von der man das Areal des Gartens ĂŒberblicken kann.cite-ref-45[45]
Der aus dem Jahr 1629 stammende Fachwerkbau der ehemaligen Gutskirche des Dorfes war auf dem Standort einer urkundlich 1575 erwĂ€hnten Schlosskapelle errichtet worden. Ihre heutige Gestalt erhielt sie durch Umbauarbeiten im Jahr 1816. Seit 1968 steht die Kirche unter Denkmalschutz. Nach umfangreichen SanierungsmaĂnahmen ist sie seit 1990 wieder fĂŒr die Ăffentlichkeit zugĂ€nglich. Unmittelbar hinter dem Bauwerk wurde auf einer Wiese im Mai 2004 ein Skulpturenpark eröffnet. Vor der Kirche befindet sich ein Gedenkstein fĂŒr den Pastor Wolfgang Bastian, der 1942 in Torgau bei Verhören durch die Gestapo ums Leben kam.cite-ref-bastian-pfarrer-297-306-27-1[27]cite-ref-46[46]
Im einstigen Schlosspark befindet sich vor den Resten des Schlosses ein am 6. Juli 1958 eingeweihtes Denkmal in Form eines unbehauenen Granitfindlings. Ein Schild im oberen Teil trĂ€gt den Ortsnamen sowie einen Eichenbaum und eine Seerose, die an den gewĂ€sserreichen Röderwald erinnern soll. Darunter befinden sich einige chronologische Daten ĂŒber die Entwicklung des Dorfes Saathain.
Auf dem Dorfplatz befindet sich ein denkmalgeschĂŒtzter Springbrunnen aus dem Jahr 1930, dessen Standort sich ursprĂŒnglich vor dem Saathainer Schloss befand. 1953 erfolgte die Umsetzung auf seinem heutigen Standort auf dem Dorfplatz.cite-ref-47[47]
In der Breiten StraĂe ist ein Wohnhaus mit Auszugshaus, Scheune und WirtschaftsgebĂ€ude unter Denkmalschutz.cite-ref-dl-bb-ee-44-1[44]
Unter Denkmalschutz stand auch die alte RödermĂŒhle im SĂŒden des Ortes. Das historische Bauwerk, das 1974 den Betrieb einstellte, fiel im September 1997 einem Brand zum Opfer. Die Ruine der erstmals im 16. Jahrhundert erwĂ€hnten WassermĂŒhle befindet sich am einstigen Flusslauf der GroĂen Röder in der Siedlung Neusaathain. Auf dem GelĂ€nde der RödermĂŒhle befinden sich neben einer Baumschule eine 1998 eröffnete Galerie, ein kleiner Streichelzoo und ein Sommer-CafĂ©.cite-ref-48[48]cite-ref-49[49]cite-ref-50[50]cite-ref-51[51]
Saathain als Wiege des sÀchsischen Wandermarionettentheaters
Saathain gilt wie das Elbe-Elster-Land als eine Wiege des sĂ€chsischen Wandermarionettentheaters. Seit Anfang des 19. Jahrhunderts sind in Saathain ansĂ€ssige Vertreter dieser Kunst nachgewiesen. Der erste bekannte Marionettenspieler, der sich in der Siedlung Neu-Saathain niederlieĂ, war Johann Georg Bille (â 1832). Er erwarb dort 1803 vom Saathainer Rittergutsbesitzer, dem Reichsgrafen von Solms und Tecklenburg, fĂŒr 200 Taler ein Wohnhaus mit Scheune und Stallung. Bille folgten weitere Puppenspieler; die bekanntesten Saathainer Namen von Puppenspielerfamilien sind Richter (seit 1832), Gassmann, HĂ€hnel und Gierhold. Durch EheschlieĂungen zwischen den einzelnen Familien erwuchsen Familienbande zwischen fast allen sĂ€chsischen Puppenspielerfamilien. Diese waren den gröĂten Teil des Jahres auf Wanderschaft und kamen nur nach Saathain, um dort den Winter bei ihren Verwandten zu verbringen.
Mit dem Aufkommen von Kino und Fernsehen im 20. Jahrhundert kam es weitgehend zur Aufgabe der einzelnen Spielbetriebe. Jedoch haben bis in die Gegenwart einzelne Familien diese Tradition bewahrt, wie die Familie Bille, die im 18. und 19. Jahrhundert allein etwa 12 eigenstĂ€ndige BĂŒhnen besaĂ und damit eine der wichtigsten Marionettenspielerdynastien Europas war. Eine Dauerausstellung im Bad Liebenwerdaer Kreismuseum unter dem Titel Von der Schusterahle zum Marionettenzwirn beschĂ€ftigt sich seit Dezember 1998 mit der Geschichte des Marionettentheaters im Elbe-Elster-Gebiet. Kern der Ausstellung ist eine Marionettentheatersammlung des Dobraer Puppenspielers Karl Gierhold. Einer der vier Abschnitte dieser Ausstellung im Museum ist den Saathainer Marionettenspielern gewidmet.cite-ref-52[52]cite-ref-53[53]cite-ref-54[54]cite-ref-55[55]cite-ref-56[56]cite-ref-57[57]
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft und Verkehr
Am 18. April 1958 wurde die Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft Neue Saat vom Typ I in Saathain gegrĂŒndet. ZunĂ€chst bestand sie aus zwei landwirtschaftlichen Betrieben, die mit vier Mitgliedern 20,66 Hektar bewirtschaftete. Bereits am 9. Juni 1959 gehörten der Saathainer LPG fĂŒnf Betriebe mit neun Mitgliedern an, und die bewirtschaftete FlĂ€che war auf 47,09 Hektar angewachsen. 1974/75 schloss sie sich mit der LPG Friedrich Engels in Stolzenhain zusammen. Der Sitz der 1991 aufgelösten Genossenschaft befand sich in Stolzenhain.cite-ref-58[58]cite-ref-amt-schradenland-42-1[42]
Die Landwirtschaft hat in Saathain ihre einstige Bedeutung weitgehend verloren. Einen groĂen Teil der landwirtschaftlichen FlĂ€chen in der Gemeinde Röderland bewirtschaftet die 1991 aus der LPG Friedrich Engels hervorgegangene Lawi GmbH mit Sitz in Stolzenhain.cite-ref-59[59] Im Ort sind einige mittelstĂ€ndische Unternehmen ansĂ€ssig, wie die Baumschule Saathainer MĂŒhle und die BĂ€ckerei Pförtner. An der Alten DorfstraĂe befindet sich das Gasthaus Zur Linde. Die dem Dorf am nĂ€chsten gelegenen Gewerbegebiete befinden sich in Elsterwerda, Haida und im ebenfalls zur Gemeinde Röderland gehörenden Prösen.cite-ref-wende-extra-32-1[32]
Saathain ist durch VerbindungsstraĂen mit der LandesstraĂe 59 bei Stolzenhain und an die Elsterwerda tangierenden BundesstraĂen B 101 und B 169 angebunden. Die nĂ€chstgelegenen Bahnhöfe sind Bahnhof Elsterwerda (Bahnstrecken BerlinâDresden und RiesaâElsterwerda) sowie Elsterwerda-Biehla (Bahnstrecke WÄgliniecâFalkenberg/Elster).
Mehrere befestigte Radwege entlang der Schwarzen Elster verbinden Saathain mit den SehenswĂŒrdigkeiten des Umlandes, dem Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft und der wenige Kilometer östlich gelegenen Niederung des Schradens. Mit der Tour Brandenburg fĂŒhrt der mit 1111 Kilometern lĂ€ngste Radfernweg Deutschlands am Dorf vorbei. Weitere Radrouten sind der FĂŒrst-PĂŒckler-Radweg, der unter dem Motto 500 Kilometer durch die Zeit in die Projektliste der Internationalen Bauausstellung FĂŒrst-PĂŒckler-Land aufgenommen wurde, und der 108 Kilometer lange Schwarze-Elster-Radweg.cite-ref-60[60]
Bildung
Nach der Auflösung der Dorfschule im Jahr 1975 wurden die Kinder des Ortes zunĂ€chst in die Polytechnische Oberschule in Elsterwerda-Biehla eingeschult, aus der nach der Wende ein inzwischen wieder aufgelöstes Gymnasium und eine Grundschule hervorgingen. GegenwĂ€rtig werden die SchĂŒler des Ortsteils in die Grundschule Prösen eingeschult, die den Status einer VerlĂ€sslichen Halbtagesschule besitzt; TrĂ€ger ist die Gemeinde Röderland.cite-ref-61[61] In Prösen befindet sich auĂerdem eine private Oberschule.cite-ref-62[62] Im unweit gelegenen Elsterwerda besteht eine Oberschule, ein Gymnasium sowie weitere Bildungseinrichtungen. Die nĂ€chstgelegenen Bibliotheken sind in Elsterwerda und Prösen.cite-ref-63[63]
Medien
Monatlich erscheinen in Saathain der Gemeindeanzeiger sowie das Amtsblatt fĂŒr die Gemeinde Röderland. Der Kreisanzeiger des Landkreises Elbe-Elster erscheint nach Bedarf.cite-ref-64[64]
Die regionale Tageszeitung im Elbe-Elster-Kreis ist die zur Lausitzer Rundschau gehörende Elbe-Elster-Rundschau mit einer Auflage von etwa 99.000 Exemplaren. Die kostenlosen AnzeigenblÀtter Wochenkurier und SonntagsWochenBlatt kommen wöchentlich heraus.
Persönlichkeiten
Mit Saathain ist das Leben folgender Persönlichkeiten verbunden:
âą Walther von Köckritz (* in Saathain; â 1411), Domherr von Magdeburg, Merseburg und MeiĂen, Bischof von Merseburg
âą Samuel August Wagner (* 1734 in Saathain; â 1788 in Dresden), kursĂ€chsischer Mediziner und Lehrer
âą Karl Benedikt Suttinger (* 1746 in Saathain; â 1830 in LĂŒbben), Dichter und Lehrer
âą Hans Wolfgang Bastian (* 21. Mai 1906 in Elsterwerda; â 18. MĂ€rz 1942 in Torgau), evangelischer Pfarrer, umgekommen bei Verhören durch die Gestapo
âą Heinz DreiĂig (1925â2022)cite-ref-65[65], Saathainer BĂŒrgermeister von 1951 bis 1990, bekam 1991 vom Deutschen Nationalkomitee fĂŒr Denkmalschutz fĂŒr seine Verdienste den âDeutschen Preis fĂŒr Denkmalschutzâ verliehen. Seit dem Jahre 2015 war DreiĂig EhrenbĂŒrger von Saathain.cite-ref-66[66]
Literatur
âą Felix Hoffmann: Ăber 800 Jahre liegt Saathain an der Röder. In: Arbeitsgemeinschaften der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen Kulturbundes Kreis Bad Liebenwerda (Hrsg.): Heimatkalender fĂŒr den Kreis Bad Liebenwerda. Bad Liebenwerda 1957, S. 63â66.
âą Felix Hoffmann: Die steinerne Chronik von Saathain. In: Arbeitsgemeinschaften der Natur- und Heimatfreunde des Deutschen Kulturbundes Kreis Bad Liebenwerda (Hrsg.): Heimatkalender fĂŒr den Kreis Bad Liebenwerda. Bad Liebenwerda 1960, S. 198â201.
Weblinks
Commons
: Saathain
â Sammlung von Bildern
⹠von Saathain auf der Gemeinde-Homepage von Röderland
âą Internetauftritt des âFördervereins Gut Saathain e. V.â
âą Beitrag in der RBB-Sendung Landschleicher vom 24. November 2013
Einzelnachweise
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cite-note-6666. â JĂŒrgen Weser: Die Mutigsten zeigten klasse Theater. In: Lausitzer Rundschau vom 28. Juli 2015